Goodyear und ZF : Verbesserte Fahrzeugsteuerung dank Reifenintelligenz

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Integration von Goodyear SightLine und ZF cubiX ermöglicht neue Sicherheitsmerkmale und verbesserte Fahrdynamik. Gemeinsames Engagement mit dem CES 2024 Innovation Award geehrt 

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10/01/2024 | Partenariat
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Der Mobilitätsanbieter Goodyear und der Technologiekonzern ZF geben im Rahmen der CES 2024 die Zusammenarbeit im Bereich Reifenintelligenztechnologien in Kombination mit Software zur Regelung aller Fahrzeugbewegungen (Vehicle Motion Control) bekannt.

Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Goodyear SightLine*, die Reifenintelligenztechnologien des Unternehmens, in das ZF cubiX**-Ökosystem, einer skalierbaren Software zur Bewegungssteuerung von Fahrzeugen, die alle Dimensionen der Fahrzeugdynamik koordiniert, integriert. Dadurch werden weitere Reifen- und Straßendaten in das Fahrzeug eingespeist und ein verbessertes Fahrerlebnis mit mehr Komfort, Kontrolle und Effizienz ermöglicht.

„Goodyear SightLine wird unsere Verbindung zur Straße sowie den Funktionsumfang und Wert von cubiX erweitern, indem es die Entwicklungen im Bereich softwaredefinierter Fahrzeuge unterstützt“, betont Martin Fischer, ZF-Vorstandsmitglied und verantwortlich für die Division Chassis Solution bei ZF. „Durch die Integration eröffnen sich unseren Kunden eine Reihe von Möglichkeiten zur individuellen Anpassung und Optimierung ihrer Lösungen sowohl im Bereich der Fahrzeugbewegung als auch der Reifenintelligenz.“

Durch Forschung, virtuelle Simulation und reale Tests haben Goodyear und ZF das Potenzial einer integrierten Lösung zur Verbesserung der Fahrzeugleistung und -sicherheit ermittelt. Die Goodyear SightLine-Lösung reduziert das Aquaplaning-Risiko, indem sie Aquaplaning-Situationen frühzeitig erkennt und Empfehlungen für die optimale Geschwindigkeit gibt, um die Fahrzeugkontrolle zu verbessern. Darüber hinaus kann die cubiXSoftware bei dieser Erkennung von Aquaplaning mit Hilfe der Reifendaten die Fahrwerksaktuatoren anweisen, korrigierende Maßnahmen zu ergreifen und das Fahrzeug zu stabilisieren. Darüber hinaus kann Goodyear SightLine mit cubiX ein verbessertes Ansprechverhalten des Fahrzeugs, eine direktere und linearere Lenkung, ein verbessertes Einlenkverhalten, eine höhere Stabilität, eine geringere Arbeitsbelastung des Steuergeräts und eine Minimierung störender Eingriffe erzielen.

„Reifen sind der einzige Teil des Fahrzeugs, der die Straße berührt. Indem wir diese Verbindung digitalisieren und die Fahrzeugsteuerungsaktuatoren mit unseren wichtigen Erkenntnissen ausstatten, können wir dazu beitragen, die Fahrzeugleistung und -sicherheit zu optimieren“, sagte Chris Helsel, Senior Vice President, Global Operations und Chief Technology Officer bei Goodyear. „Diese Zusammenarbeit mit ZF ist eine großartige Möglichkeit zu zeigen, was Reifenintelligenz, umsetzbare Erkenntnisse und erstklassige Softwareanwendungen für die Mobilität leisten können.“ Die Integration von cubiX und SightLine zeichnet sich durch innovative Design- und Konstruktionsmerkmale aus und wurde dafür kürzlich mit dem CES 2024 Innovation Award in der Kategorie „Fahrzeugtechnologie und fortschrittliche Mobilität“ ausgezeichnet.

*Goodyear SightLine, das Reifenintelligenztechnologie-Paket des Unternehmens, bietet einen Überblick über den Zustand von Reifen, Fahrzeug und Straße. Die Technologie kommuniziert den Reifenzustand, die Identifizierung, die Straßenreibung und andere Reifeneigenschaften. Goodyear SightLine wird diese integralen Informationen weiterhin bereitstellen, um Flotten, Fahrzeuge und künftig auch autonome Fahrsysteme sicherer und effizienter zu machen.

**cubiX, das erste reine Softwareprodukt von ZF, koordiniert die Fahrdynamik als ganzheitliches System. ZF cubiX kann Brems- und Lenksysteme, das (semi-)aktive Dämpfungssystem des Fahrzeugs sowie weitere Fahrwerks- und Antriebsaktuatoren steuern. Es bietet einen weiteren entscheidenden Vorteil: Die Plattform ist mit verschiedenen Aktuatoren wie Dämpfern, Bremsen oder Hinterachslenkungen kompatibel – unabhängig vom Hersteller oder der konkreten Bauart. Dies gibt Herstellern die Flexibilität, unterschiedliche Modellreihen ohne zusätzlichen Integrationsaufwand mit ein und derselben Steuerungsplattform zu realisieren. Zukünftige Updates oder Upgrades der Software können „over-the-air“ durchgeführt werden – also drahtlos ohne Werkstattbesuch. 

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