Paul Wurth nimmt Minderheitsbeteiligung an Sunfire GmbH – ein strategischer Schritt auf dem Weg hin zu grüner Stahlerzeugung.

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Am 18. Dezember 2018 unterzeichnete Paul Wurth eine verbindliche Vereinbarung, wonach das Unternehmen eine Minderheitsbeteiligung an dem deutschen, in Dresden ansässigen Cleantech Unternehmen Sunfire GmbH nehmen wird.

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07/01/2019 |
  • Paul Wurth

Die im Jahr 2010 gegründete Sunfire GmbH entwickelt und produziert Dampf-Elektrolyseure (SOEC) und Hochtemperatur-Brennstoffzellen (SOFC).  Das Unternehmen beschäftigt 130 Mitarbeiter. Die Dampf-Elektrolyse spaltet Wasserdampf in Wasserstoff und Sauerstoff. Sie ist besonders effizient und wird mit erneuerbarem Strom betrieben. Der erzeugte Wasserstoff kann im Power-to-Liquid Prozess effizient in Kraftstoffe gewandelt oder im Bereich H2-Mobilität oder der Industrie direkt verwendet werden. Ausgezeichnet als eines der weltweit innovativsten Unternehmen ist Sunfire kürzlich der europäischen Wasserstoff-Initiative beigetreten.

Paul Wurths Partnerschaft mit Sunfire ist ein wesentlicher Schritt für die Umsetzung der Unternehmensstrategie, eine führende Rolle in der Transformation der Stahlindustrie hin zu einer CO2-freien Stahlerzeugung zu spielen. Paul Wurth möchte seine Kunden als Leading Partner auch auf dem Weg zu grünem Stahl begleiten. 

Neben Paul Wurths heutigen Bemühungen, den Stahlproduzenten maßgeschneiderte kurz- und mittelfristige Lösungen anzubieten, welche die CO2-Emissionen in der traditionellen Hochofenroute  schrittweise reduzieren, hat sich das Unternehmen dafür verpflichtet, langfristige, zukunftsorientierte Lösungen für die Stahlindustrie zu entwickeln. Eines der Szenarien ist die H2 basierte Eisenerzreduktion, bei der grüner Wasserstoff den fossilen Kohlenstoff ersetzt. In diesem Zusammenhang bietet die Zusammenarbeit mit Sunfire  Zugang zu einem Team von Spezialisten im Bereich Wasserstoff sowie zu einer vielversprechenden Technologie mit hohem Entwicklungspotenzial in der Stahlindustrie. Zudem eröffnet diese Partnerschaft auch neue Märkte hinsichtlich einer Diversifizierung, da vielen andere Industriebereiche und -aktivitäten - insbesondere der Schwerlasttransport durch LKWs, Schiffe und Flugzeuge - daran interessiert sind, fossile Kraftstoffe durch sogenannte E-Fuels zu ersetzen.

Paul Wurths Strategie hin zu „grünem Stahl“ stimmt voll und ganz mit den Initiativen der luxemburgischen Regierung überein, die im Rahmen der „dritten industriellen Revolution“ definiert wurden und sich unter anderem auf die Herausforderungen im Bereich Energie, Mobilität, Industrie oder Kreislaufwirtschaft konzentrieren.

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