CERATIZIT Luxemburg feiert ihr 85-jähriges Bestehen und weiht ein neues Gebäude ein

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Am 8. Juli 2016 feierte die Firma CERATIZIT Luxemburg, ein Unternehmen der CERATIZIT Group, ihr 85. Jubiläum in Anwesenheit von rund 300 Ehrengästen, darunter SKH Prinz Guillaume, die Staatssekretärin für Wirtschaft, Francine Closener, und der Minister für Wohnungsbau und Staatssekretär für Hochschulwesen und Forschung, Marc Hansen

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08/07/2016 | Evènements
  • 85CTLU 6

    Von links nach rechts: Thierry Wolter, Vorstandsmitglied CERATIZIT S.A., Francine Closener, Staatssekretärin für Wirtschaft, SKH Prinz Guillaume, Jacques Lanners, Co-Vorstandsvorsitzender CERATIZIT S.A., Karlheinz Wex, Co-Vorstandsvorsitzender CERATIZIT S.A.

Die Vorstandsmitglieder von CERATIZIT nutzten diese außergewöhnliche Gelegenheit zur Einweihung eines neuen Gebäudes, das unter anderem eine Fertigungslinie und ein hochmodernes Forschungszentrum beherbergt.

Die Anfänge von CERATIZIT gehen auf das Jahr 1931 zurück, als Dr. Nicolas Lanners die „Luuchtefabrik“ in Bereldingen gründete, deren Geschäftstätigkeit der Herstellung von Wolframdrähten für Glühlampen gewidmet war. Innerhalb von 85 Jahren entwickelte sich dieses luxemburgische Familienunternehmen durch kontinuierliche Investitionen in Grundlagenforschung, Verfahrenstechnik, Entwicklung und Produktanwendung ständig weiter, um zu einem weltweiten Industriekonzern zu werden, der heute unter dem Namen CERATIZIT Group bekannt ist.

Der erste Schlüsselmoment dieser Expansion war im Jahr 1949, als die „Luuchtefabrik“ zu „CERAMETAL“ wurde. Die Beteiligungsstruktur dieser neuen Firma setzte sich wie folgt zusammen:

  • Dr. Paul Schwarzkopf von Metallwerk Plansee, einem österreichischen Familienunternehmen, das 1921 in Reutte gegründet wurde und seine Geschäftstätigkeit ebenfalls mit der Herstellung von Molybdän- und Wolframdraht für die Lichtindustrie begann,
  • Dr. Guillaume Kroll, einem herausragenden Ingenieur, der 1932 ein Verfahren zur Herstellung von Leichtmetalllegierungen aus Titan entwickelte,
  • und Dr. Nicolas Lanners selbst.

Dieses Zusammenspiel von Ressourcen ermöglichte Dr. Nicolas Lanners die Weiterentwicklung seiner Firma und markierte auch die erste Annäherung zwischen CERAMETAL und Metallwerk Plansee. Im Jahr 1962 verkauften Dr. Kroll und Dr. Schwarzkopf ihre Anteile an CERAMETAL. Jahrelang waren das luxemburgische und das österreichische Unternehmen Vorreiter im Bereich der Wolframcarbid-Hartmetalle. Parallel dazu verzeichneten sie dank ihrer Forschung, der Einführung neuer Technologien und der Entwicklung von Zerspanungswerkzeugen und innovativen Lösungen für den Verschleißschutz ein florierendes Wachstum.

1971 wurde die luxemburgische Produktionsstätte nach Mamer verlagert und 1978 markierte der Produktionsstart in den Vereinigten Staaten für CERAMETAL den Beginn ihrer internationalen Entwicklung. 20 Jahre später, im Jahr 1998, öffnete die erste Produktionsstätte für Hartmetalle in China ihre Pforten. Die Expansion von CERAMETAL erhielt 2002 richtigen Aufwind, als ihr Zusammenschluss mit ihrem österreichischen Kollegen, dem damaligen Plansee Tizit, zur Gründung von CERATIZIT führte. 

Heute handelt es sich bei CERATIZIT um einen internationalen Industriekonzern mit weltweit 6 000 Mitarbeitern, 26 Produktionsstandorten auf 3 Kontinenten (Europa, Asien, Amerika) und über fünfzig Verkaufsstellen.

Neues „DIPPACH“-Gebäude
Der zweite Teil der Feierlichkeiten war der Einweihung des „DIPPACH“-Gebäudes gewidmet, dem 10. Erweiterungsbau in Mamer seit 1971, der mit einer Investition von Euro 31,5 Millionen einherging und den Standort um weitere 12 500 m2 vergrößerte.

CERATIZIT Luxemburg, das ehemalige CERAMETAL, ist die Wiege der CERATIZIT GROUP und stellt im Hinblick auf die Produktionsfläche und die Mitarbeiterzahl den wichtigsten Standort dar. Die Produktionsstätte in Mamer zählt 1.200 Mitarbeiter und 600 Maschinen, die gegenwärtig auf einer Produktionsfläche von insgesamt über 45 000 m2 tätig sind.

Die Grundlagenforschung und die analytische Forschung für die gesamte CERATIZIT Group sind in Luxemburg zentralisiert und dank der Investition in das „Dippach“-Gebäude konnte die Gruppe ihre Forschungsfläche um das 2,5-fache vergrößern.

Diese Erweiterung umfasst neben einer neuen Fertigungslinie für Zerspanungswerkzeuge und Verwaltungsräumen übrigens auch eine neue Kantine und  Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter.

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