Eurozone profitiert von Sweetspot in der zweiten Jahreshälfte 2015

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Laut der Oktober-Ausgabe 2015 des EY Eurozone Forecast (EEF) bleibt die Eurozone weiterhin ein Sweetspot, der von niedrigen Energiepreisen, einem wettbewerbsfähigeren Wechselkurs und einer soliden Nachfrage in Groβbritannien und den USA profitiert. Der EEF erwartet, dass durch eine Verbesserung des Vertrauens der Unternehmen die Investitionsausgaben 2016 zunehmen werden. Dadurch wird das BIP-Wachstum von 1,6% in diesem Jahr auf 1,8% in 2016 steigen.

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08/10/2015 |
  • Ernst&Young

Die Konsumentennachfrage bleibt in der zweiten Jahreshälfte 2015 ein Wachstumstreiber der Eurozone. Die niedrigen Ölpreise erhöhen das Haushaltseinkommen, während sich die Perspektiven am Arbeitsmarkt aus Sicht der Haushalte langsam verbessern. Der EEF geht von einem Anstieg der Konsumausgaben um 1,7% im Jahr 2015 aus – dem stärksten Anstieg seit 2007. Durch die Erholung der Energiepreise wird das Ausgabentempo jedoch auf 1,4% in 2016 und durchschnittlich auf 1,3% zwischen 2017 und 2019 zurückgehen.

Die Systemrisiken, denen die Eurozone ausgesetzt ist – tiefgreifende Finanzkrise und Deflation – verblassen. Die jüngste Vereinbarung zwischen der Eurozone und Griechenland deutet auf den Willen zur Kompromissfindung auf beiden Seiten hin.

Tom Rogers, Senior Economic Adviser des EY Eurozone Economic Forecast, sagt:

„Interne und externe Faktoren sprechen für eine deutlichere Erholung in der Eurozone in den Jahren 2015 und 2016. Die Abschwächung der Konjunktur in den Schwellenländern ist besorgniserregend, wird jedoch von erstarkenden Exportmärkten in den USA und Groβbritannien kompensiert. Unterdessen setzen die Verbraucher gröβere Hoffnung in ihre Perspektiven am Arbeitsmarkt. Da die schlimmsten Sparmaβnahmen überstanden sind, wird die Finanzpolitik das Wachstum weniger bremsen.”

Alain Kinsch, Country Managing Partner von EY Luxemburg, sagt:

„Nach der Ungewissheit im Sommer findet die Eurozone ihren Weg zu langsamem, jedoch stetigem Wachstum. Ein allgemeiner Aufschwung hat vermutlich eingesetzt. Dies bedeutet durchschnittlich im Laufe der Zeit, dass sich die Voraussetzungen für jeden in der Eurozone verbessern werden. In den kommenden Jahren bleibt die Arbeitslosigkeit jedoch ein zentrales Thema. Wir gehen davon aus, dass die Arbeitslosenrate kontinuierlich fällt, da sich der Aufschwung weiter verfestigt, jedoch bis 2019 nicht unter 10% fallen wird. In Europa tätige Unternehmen sollten sich an diese „neue Normalität“ langsamen, jedoch stetigen Wachstums in der Eurozone gewöhnen.

Das BIP-Wachstum in Luxemburg betrug 2014 gute 5,6% mit einem Anstieg auf 8,4% im vierten Quartal. Wir sind auch sehr erfreut, dass der Finanzsektor sich besonders dynamisch entwickelt hat und im zweiten Halbjahr eine zweistellige Wachstumsrate verbuchte. Diese Branche wird trotz der Änderungen der Banken- und Fondsverordnung insbesondere aufgrund ausländischer Investitionen von auβerhalb der EU stabil bleiben.”

Ein schwächerer Euro – eine willkommene Entlastung für Unternehmen in der Eurozone

Exporte in der Eurozone erreichten in der zweiten Jahreshälfte 2015 das im Vergleich zu den vergangenen vier Jahren mit Abstand stärkste Wachstum, begünstigt durch den schwächeren Euro und schnelleres Wachstum in den USA und Groβbritannien. Der EEF geht davon aus, dass Exporte in diesem Jahr um 4,8% steigen werden, bevor sie 2016 auf 4%, 2017 auf 3,6% und von 2017 bis 2019 auf 3,4% zurückgehen werden, da sich das Wachstum in den Industrieländern verlangsamen wird. Des Weiteren unterliegen die Prognosen zum Exportwachstum aufgrund zunehmender Unsicherheit im Hinblick auf die Konjunkturabkühlung in China und damit verbundenen Turbulenzen an den Finanzmärkten höheren Risiken als zuvor.

Investitionsausgaben spielen beim Aufschwung eine zunehmend wichtige Rolle

Durch höhere Konsumentennachfrage und stabilere Exporte verbessert sich die Profitabilität von Unternehmen in der Eurozone, was sich allem Anschein nach auf die Investitionsausgaben auswirkt. Der EEF geht davon aus, dass die Gesamtinvestitionen 2016 um 2,4% deutlicher steigen werden als in diesem Jahr. In 2017 werden sie auf 2,8% steigen und von 2017 bis 2019 durchschnittlich 2,6% erreichen.

Die Konsumentennachfrage bleibt in der zweiten Jahreshälfte 2015 ein Wachstumstreiber der Eurozone. Die niedrigen Ölpreise erhöhen das Haushaltseinkommen, während sich die Perspektiven am Arbeitsmarkt aus Sicht der Haushalte langsam verbessern. Der EEF geht von einem Anstieg der Konsumausgaben um 1,7% im Jahr 2015 aus – dem stärksten Anstieg seit 2007. Durch die Erholung der Energiepreise wird das Ausgabentempo jedoch auf 1,4% in 2016 und durchschnittlich auf 1,3% zwischen 2017 und 2019 zurückgehen.

Die Systemrisiken, denen die Eurozone ausgesetzt ist – tiefgreifende Finanzkrise und Deflation – verblassen. Die jüngste Vereinbarung zwischen der Eurozone und Griechenland deutet auf den Willen zur Kompromissfindung auf beiden Seiten hin.

Tom Rogers, Senior Economic Adviser des EY Eurozone Economic Forecast, sagt: „Interne und externe Faktoren sprechen für eine deutlichere Erholung in der Eurozone in den Jahren 2015 und 2016. Die Abschwächung der Konjunktur in den Schwellenländern ist besorgniserregend, wird jedoch von erstarkenden Exportmärkten in den USA und Groβbritannien kompensiert. Unterdessen setzen die Verbraucher gröβere Hoffnung in ihre Perspektiven am Arbeitsmarkt. Da die schlimmsten Sparmaβnahmen überstanden sind, wird die Finanzpolitik das Wachstum weniger bremsen.”

Alain Kinsch, Country Managing Partner von EY Luxemburg, sagt: „Nach der Ungewissheit im Sommer findet die Eurozone ihren Weg zu langsamem, jedoch stetigem Wachstum. Ein allgemeiner Aufschwung hat vermutlich eingesetzt. Dies bedeutet durchschnittlich im Laufe der Zeit, dass sich die Voraussetzungen für jeden in der Eurozone verbessern werden. In den kommenden Jahren bleibt die Arbeitslosigkeit jedoch ein zentrales Thema. Wir gehen davon aus, dass die Arbeitslosenrate kontinuierlich fällt, da sich der Aufschwung weiter verfestigt, jedoch bis 2019 nicht unter 10% fallen wird. In Europa tätige Unternehmen sollten sich an diese „neue Normalität“ langsamen, jedoch stetigen Wachstums in der Eurozone gewöhnen.

Das BIP-Wachstum in Luxemburg betrug 2014 gute 5,6% mit einem Anstieg auf 8,4% im vierten Quartal. Wir sind auch sehr erfreut, dass der Finanzsektor sich besonders dynamisch entwickelt hat und im zweiten Halbjahr eine zweistellige Wachstumsrate verbuchte. Diese Branche wird trotz der Änderungen der Banken- und Fondsverordnung insbesondere aufgrund ausländischer Investitionen von auβerhalb der EU stabil bleiben.”

Ein schwächerer Euro – eine willkommene Entlastung für Unternehmen in der Eurozone

Exporte in der Eurozone erreichten in der zweiten Jahreshälfte 2015 das im Vergleich zu den vergangenen vier Jahren mit Abstand stärkste Wachstum, begünstigt durch den schwächeren Euro und schnelleres Wachstum in den USA und Groβbritannien. Der EEF geht davon aus, dass Exporte in diesem Jahr um 4,8% steigen werden, bevor sie 2016 auf 4%, 2017 auf 3,6% und von 2017 bis 2019 auf 3,4% zurückgehen werden, da sich das Wachstum in den Industrieländern verlangsamen wird. Des Weiteren unterliegen die Prognosen zum Exportwachstum aufgrund zunehmender Unsicherheit im Hinblick auf die Konjunkturabkühlung in China und damit verbundenen Turbulenzen an den Finanzmärkten höheren Risiken als zuvor.

Investitionsausgaben spielen beim Aufschwung eine zunehmend wichtige Rolle

Durch höhere Konsumentennachfrage und stabilere Exporte verbessert sich die Profitabilität von Unternehmen in der Eurozone, was sich allem Anschein nach auf die Investitionsausgaben auswirkt. Der EEF geht davon aus, dass die Gesamtinvestitionen 2016 um 2,4% deutlicher steigen werden als in diesem Jahr. In 2017 werden sie auf 2,8% steigen und von 2017 bis 2019 durchschnittlich 2,6% erreichen.

Dauerhafte restriktive Finanzpolitik

Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Erholung in der Eurozone werden Haushaltslöcher durch erhöhte Steuereinnahmen gestopft. In Anbetracht des Ausmaβes der gestiegenen Verschuldung im Laufe der Krisenjahre geht der EEF davon aus, dass die Staatsausgaben noch einige Zeit weiter auf niedrigem Niveau bleiben. Der EEF erwartet lediglich einen moderaten Anstieg der aktuellen Staatsausgaben von rund 1% pro Jahr von 2015 bis 2019.

Blick in die Zukunft

Alain Kinsch sagt: „Verlangsamtes langfristiges Wachstum scheint die „neue Normalität” für die Eurozone zu sein. Nachhaltige – und geographisch breitere – Anstrengungen zur Reform des Arbeitsmarktes und Verbesserung des Unternehmensumfeldes könnten dies ändern. Der wirtschaftliche Aufschwung in Ländern, die in dieser Hinsicht am meisten getan haben – insbesondere Spanien und Irland – zeigt, dass eine langsamere wirtschaftliche Erholung nicht unvermeidbar ist."

„Ich bin der Meinung, dass die Unternehmen, Regierungen und Menschen der Zukunft der Eurozone positiv entgegenblicken sollten. Die Flüchtlingskrise, die in den letzten Monaten die Schlagzeilen beherrscht hat, erinnert vielleicht daran, dass – trotz der schlechten Prognosen für die Einheitswährung – Europa ein Hoffnungsträger für viele wirtschaftlich und körperlich notleidende Menschen in anderen Teilen der Welt bleibt”, sagt Alain Kinsch abschlieβend.

Über den EY Eurozone Forecast

Grundlage für den EY Eurozone Forecast ist das Modell der Europäischen Zentralbank in Verbindung mit dem Global Economic Model von Oxford Economics. Prognosen und Analysen umfassen die gesamte Eurozone, detaillierte Berichte und Prognosen werden für alle Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets erstellt.

Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Erholung in der Eurozone werden Haushaltslöcher durch erhöhte Steuereinnahmen gestopft. In Anbetracht des Ausmaβes der gestiegenen Verschuldung im Laufe der Krisenjahre geht der EEF davon aus, dass die Staatsausgaben noch einige Zeit weiter auf niedrigem Niveau bleiben. Der EEF erwartet lediglich einen moderaten Anstieg der aktuellen Staatsausgaben von rund 1% pro Jahr von 2015 bis 2019.

Blick in die Zukunft

Alain Kinsch sagt: „Verlangsamtes langfristiges Wachstum scheint die „neue Normalität” für die Eurozone zu sein. Nachhaltige – und geographisch breitere – Anstrengungen zur Reform des Arbeitsmarktes und Verbesserung des Unternehmensumfeldes könnten dies ändern. Der wirtschaftliche Aufschwung in Ländern, die in dieser Hinsicht am meisten getan haben – insbesondere Spanien und Irland – zeigt, dass eine langsamere wirtschaftliche Erholung nicht unvermeidbar ist."

„Ich bin der Meinung, dass die Unternehmen, Regierungen und Menschen der Zukunft der Eurozone positiv entgegenblicken sollten. Die Flüchtlingskrise, die in den letzten Monaten die Schlagzeilen beherrscht hat, erinnert vielleicht daran, dass – trotz der schlechten Prognosen für die Einheitswährung – Europa ein Hoffnungsträger für viele wirtschaftlich und körperlich notleidende Menschen in anderen Teilen der Welt bleibt”, sagt Alain Kinsch abschlieβend.

Über den EY Eurozone Forecast

Grundlage für den EY Eurozone Forecast ist das Modell der Europäischen Zentralbank in Verbindung mit dem Global Economic Model von Oxford Economics. Prognosen und Analysen umfassen die gesamte Eurozone, detaillierte Berichte und Prognosen werden für alle Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets erstellt.

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