Alternative Investmentfonds vs. OGAW: ein knappes Spiel bei KPMGs erster „Fund Debate”

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“Wenn Sie morgen 1 Million US-Dollar hätten, sollten Sie dann in alternative Investmentfonds oder in OGAW (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) investieren?“

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Mit dieser provokanten Frage wurde KPMGs „Fund Debate“ im Firmenhauptsitz am Kirchberg eröffnet. In Anwesenheit von Vertretern beider Seiten der Debatte stellte Ludovic Phalippou – Dozent an der Oxford University Said Business School – die bestehenden, gedanklichen Konventionen und professionelle Abhandlungen zum Thema, ob alternative Investmentfonds wirklich die erwarteten groβen Gewinne abwerfen, während seiner Vorlesung in Frage.

„Falls man Ihnen morgen 1 Million US-Dollar geben würde, sollten Sie dann in alternative Investmentfonds oder in OGAW investieren?”
Nachdem er die Zuhörer zunächst mit Nachweisen der angeblich überlegenen Leistung von alternativen Investmentfonds basierend auf verschiedenen Quellen neugierig machte, fuhr Ludovic mit der Erklärung fort, dass zahlreiche Statistiken, die die auβergewöhnlichen Gewinne von Private Equity bewerben, seiner Meinung nach kritischer betrachtet werden sollten.

Was oftmal als Gewinn veröffentlicht werde, seien „interne Gewinnraten“, die wesentlich von den tatsächlichen Gewinnen abweichen könnten. Die Wahl des Orientierungswertes beeinflusse auch drastisch die Wahrnehmung der als „überlegen“ eingestuften Leistung. Sobald man dann die tatsächlichen Zahlen zum Vergleich bemühe – sagt Ludovic – seien alternative Investmentfonds und OGAW ziemlich vergleichbar.

Seine Vorlesung beendete er mit einer abschlieβenden Warnung:
„Diese Vermögensklasse ist sehr komplex. Man braucht ein einhundert Mann starkes Team, um die Komplexität vollständig zu begreifen. Das bedeutet, es ist es durchaus wert, sich mit dieser Vermögensklasse zu beschäftigen, wenn man 100 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen zur Verfügung hat.“

„Ich könnte mir vorstellen, dass wir bald eine Kosten-Diskussion erleben”
Neben Ludovic war auch ein gemischtes Gremium anwesend, um eine lebendige Diskussion über die Fragen zu führen, die während der Vorlesung gestellt wurden - Denise Voss von Franklin Templeton, Marc Gendebien von Genii Capital, Rainer Göbel von GLL Real Estate Partners, sowie Chrystelle Veeckmans und Charles Muller von KPMG Luxemburg. Ein wesentlicher Teil dieser Diskussion war das Thema Verwaltungsvergütung: die durchschnittlichen PE Gebühren reichen von 7% bis 15% auf das investierte Kapital jährlich, während die Gebühren der OGAW sich eher um die 1,5% Marke bewegen.

Die Diskussionsteilnehmer waren jedoch alle der Meinung, dass weiterhin Bedarf nach Transparenz zum Thema Gebühren bestehe, um den Bedürfnissen der Investoren gerecht zu werden.

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