Die neue NATURATA Bio Haff-Buttek in Windhof bietet Besonderes

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„Fenster zur Landwirtschaft“

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04/07/2014 | Inauguration
  • NATURATA Meyershaff Fassade20140703

Die neue NATURATA Bio Haff-Buttek in Windhof bietet Besonderes
Die Zehn scheint eine magische Zahl zu sein für die neue NATURATA Bio Haff-Buttek in Windhof, die am 3. Juli offiziell eingeweiht wurde. Ein gutes Jahrzehnt „bastelten“ Guy und Sylvie Meyers-Weis an der Idee, auf ihrem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Hof an der Areler Straße in Windhof-Koerich einen regelrechten Hofladen einzurichten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn mit der Idee ist auch die Verkaufsfläche gewachsen – aus anfangs geplanten 70 m² Verkaufsfläche wurde „nach vielem Hin und Her“, so Sylvie Weis, ein Anbau mit der stolzen Gesamtfläche von 570 m², wovon knapp 400 dem Verkauf dienen. Bio-Lebensmittel und –kosmetika aller bekannten Hersteller sind im Sortiment, aber den Schwerpunkt und die eigentliche Besonderheit bieten eigene Erzeugnisse vom Meyers-Haff – vom Demeter-Ei bis zu diversen Bio-Rindfleisch-Spezialitäten. Backtheke und Bistro-Ecke runden das Einkaufserlebnis ab. Ein gutes Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um Filialleiter Christophe Assel beraten die Kunden freundlich und kompetent.

NATURATA als Partner: „Gesucht und Gefunden“ 
Für ein Vorhaben dieser Dimension brauchten die Hofbesitzer einen Partner. Auch hier hatten sie klare Vorstellungen – genauso wie zur Bauweise. Galt es dort, möglichst viele natürliche Materialien zu verarbeiten, wollte man im Verkaufsbereich „einen zuverlässigen, fairen und langfristigen Partner“, resümiert Sylvie Weis. In NATURATA habe man diesen „gesucht und gefunden“. Auch die Sozialkompetenz der OIKOPOLIS-Gruppe, der NATURATA angehört, halte man für „absolut unterstützenswert“.

Nicht minder erfolgreich war die Auswahl der passenden Bauplanung, die das Wohnhaus der Besitzer und das angrenzende Ladengebäude samt Außenflächen komplett neu konzipierte und gestaltete. Die markant verschalte Fassade des Anbaus setzt mit ihren elegant vergrauten Holzlatten einen wohltuenden gestalterischen Akzent in der boomenden Industriezone von Windhof. Exakt am Platz der früheren Poststation auf dem Weg nach Arlon lädt der Flachbau schon jetzt zu einem Stopp ein. Sobald die intensive Dachbegrünung zu einem echten Wegzeichen herangewachsen ist, wird der Neuzugang in dem viel frequentierten Quartier noch mehr Blicke anziehen und Besucher anlocken.

Ausblicke und Einblicke
Parkplätze auf bewusst wenig versiegelten Flächen sind ausreichend vorhanden. Und die taghelle Bistro-Ecke neben der Backtheke verführt dazu, den Aufenthalt über die bloßen Besorgungen hinaus zu verlängern. Obwohl die Terrasse mit Kinderspielplatz noch nicht fertiggestellt ist, nehmen viele Kundinnen und Kunden schon jetzt gerne eine kleine, süße oder aber pikante kulinarische Auszeit in dem gemütlichen Café mit bodentiefen Panoramafenstern.

Der Nachwuchs profitiert derweil von ganz anderen Ausblicken. Auf ihr „Fenster zur Landwirtschaft“ sind Sylvie und Guy Meyers-Weis zu Recht besonders stolz. Passenderweise gleich neben der Kühltheke für Molkereiprodukte haben sie ein großes Doppelfenster setzen lassen, das eine direkte Anbindung an den Hof ermöglicht. Der Laufstall für die rund 30 Mutterkühe und – je nach Jahreszeit – entsprechend zahlreiche Kälber ist bestens einsehbar. Futterraufen locken die freundlichen Hörnerträger, zumeist aus Limousin-Linien, bis dicht vor die Scheiben.

A propos Futter: die biologische Ernährung der auf dem Hof lebenden Rinder und rund 2.000 Legehennen kommt integral aus eigenem Anbau. Auf 80 Hektar wächst sowohl das Grünfutter für Kühe und Kälber als auch das vielfältige Körnerfutter für die Legehennen. Die danken eine derart gute Versorgung mit hofeigenen Erbsen, Bohnen und Maiskörnern mit bald einer halben Million Demeter-Eiern pro Jahr. Den größten Teil davon vermarktet und verteilt der Großhändler BIOGROS. In allen mittlerweile zehn NATURATA-Läden des Landes, aber auch in einigen anderen Supermärkten sind die Eier vom Meyers-Haff zu bekommen. So hat mittlerweile auch der legendäre 24-Stunden-Eierautomat ausgedient, der das Qualitätserzeugnis und mit ihm den Hofverkauf am Meyers-Haff landesweit bekannt gemacht hat.

„Erfolgsgeschichte geht weiter“
Doch nicht nur die Familie Meyers-Weis, deren vier Kinder die viel beschäftigten Eltern in der langjährigen Planungs- und Realisierungsphase ihres Hofladentraums stets unterstützt haben, hat seit der Eröffnung ihrer Bio Haff-Buttek Grund zur Freude. Auch Geschäftspartner NATURATA, der die Verkaufsfläche mietet und mit eigenem Personal betreibt, verbindet mit der Neueröffnung eine historische Marke: auf dem Meyers-Haff steht nun das zehnte NATURATA-Geschäft. Auch hier hat die runde Zahl also herausragende Bedeutung – nicht nur in der Vorlaufzeit, die die Besitzer ein Jahrzehnt lang beschäftigt hat. Zugleich ist der neue Hofladen die dritte NATURATA Bio Haff-Buttek nach dem Schanck-Haff in Hupperdange und dem im letzten Jahr eingeweihten Kass-Haff bei Rollingen/Mersch – und der größte dieser drei.  

Groß war und ist auch der Erfolg bei den Kunden, der sich sofort nach Eröffnung spontan eingestellt hat und nun schon einige Wochen anhält. Bei der offiziellen Eröffnungsfeier, zu der neben etlichen Vertretern der Gemeinde und des Schöffenrats auch Verantwortliche aus dem Agrarministerium, speziell von der ASTA, und aus der Landesregierung erschienen waren, wurde dieser Erfolg gebührend gewürdigt. An Francine Closener, der Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, war es, von einer „doppelten Erfolgsgeschichte“ zu sprechen, die der Meyers-Haff ebenso erlebe wie NATURATA  Luxembourg. Das letzte Wort in dieser Geschichte sei noch nicht geschrieben, betonte die Staatssekretärin in ihrem Grußwort, denn „es werden sicher weitere Kapitel dieser Success Story folgen – macht einfach weiter so!“

Diese Perspektive freut dann auch Pia Flammang-Risch, die Bürgermeisterin der Gemeinde Koerich. Sie begrüßte ihrerseits nicht nur den neuen NATURATA-Laden als Bereicherung der florierenden Industriezone von Wandhaff, sondern freute sich auch darüber, dass dort neue Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Ihren Stolz auf das neue Geschäft können bald noch mehr Menschen teilen, denn das neu etablierte Proxibus-Angebot der Gemeinden Koerich, Steinfort und Garnich ermöglicht es nun auch älteren Mitbürgern und solchen, die schlecht zu Fuß sind, von den Angeboten der Industriezone zu profitieren, unter anderem von der NATURATA Bio Haff-Buttek Meyers-Haff. Gesunde, naturnahe Ernährung ist schließlich keine Frage des Alters…

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