Die Luxembourg Air Rescue läutet eine neue Ära ein

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Am heutigen Donnerstag, dem 12. Juni 2014, hat mit dem Spatenstich für das neue Dienstgebäude ein weiterer Abschnitt in der 26-jährigen Geschichte der Luxembourg Air Rescue am Flughafen Findel  begonnen

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12/06/2014 | Inauguration
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    Im Beisein des Ministers Bausch, Vertreter der zuständigen Verwaltungen sowie den Vorstandsmitgliedern und zahlreichen geladenen Gästen, legte René Closter, CEO und Präsident der Luxembourg Air Rescue den symbolischen Grundstein.

Seit fast drei Jahrzehnten sind wir 365 Tage im Jahr von Containern aus im Einsatz um Leben zu retten. Diese Modernisierung der LAR Einrichtungen am Findel war notwendig geworden, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, und unseren Mitarbeitern ordentliche Arbeitsbedingungen bieten zu können. Dies ist von großer Bedeutung für unsere Organisation, denn sie stellt eine wichtige und notwendige Investition dar. Ich bin froh darüber, dass die Bagger anrollen und die Bauarbeiten nun beginnen können

René Closter, CEO und Präsident der Luxembourg Air Rescue

Im Beisein des Ministers Bausch, Vertreter der zuständigen Verwaltungen sowie den Vorstandsmitgliedern und zahlreichen geladenen Gästen, legte René Closter, CEO und Präsident der Luxembourg Air Rescue den symbolischen Grundstein.

Was sicherlich ein kleiner Schritt für den Flughafen ist, bedeutet ein großer Schritt für die Air Rescue.

Begonnen hat die Entstehungsgeschichte der Air Rescue am Flughafen vor mehr als 26 Jahren mit einem Wohnwagen und einem Zelt. Seither haben sich die dortigen LAR Räumlichkeiten kaum verändert: Die LAR Mitarbeiter arbeiten in Containern, die ultramoderne Flotte ist in Zelten und nicht geheizten Hangars untergebracht und die teure, hochspezialisierte medizinische Ausrüstung muss allabendlich aus den Fluggeräten herausmontiert werden, um allen Wi?tterungsbedingungen standhalten zu können.

Die heutige Grundsteinlegung ist, nach jahrelang fortwährenden Verhandlungen mit den zuständigen Behörden als auch einem steinigen Weg bis hin zum Erhalten aller notwendigen Genehmigungen, ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Luxembourg Air Rescue.

In der anschließenden Bauzeit werden neben 2 Hangars, ein neues Operations Center sowie eine hochmoderne Einsatzzentrale entstehen. Zusammen mit den Besatzungen und allen Mitarbeitern wurde hierbei ein funktionelles Bauprojekt geplant, das, bei Verzicht auf überflüssigen Luxus, optimale Arbeitsbedingungen als auch die notwendige adäquate Infrastruktur bietet, um tagtäglich die lebensrettende Aufgabe der LAR ausführen zu können.

Nach Fertigstellung des speziell dafür ausgelegten Baus, kann die LAR als McDonnell Douglas Service Center darüber hinaus selbst die komplette Wartung der Rettungshelikopterflotte übernehmen und somit Einsparungen durch das Entfallen der kostspieligen Überführung nach England bei größeren Wartungsarbeiten erzielen. Daneben wurde ein 30-jähriger Mietvertrag für das Grundstück mit Lux-Airport ausgehandelt, wobei die neue LAR Zentrale im Gegenzug als „poste médicale avancé“ fungiert, welcher bei internationalen Flughäfen Vorschrift ist, um eine Notfallversorgung im Fall von Großschadensereignissen, wie zum Beispiel Flugzeugabstürzen, zu garantieren. 50 Notfallbetten mit der dazugehörigen medizinischen Ausrüstung werden hierbei in den LAR Hangars gelagert um in kürzester Zeit einsatzbereit sein zu können.

„Seit fast drei Jahrzehnten sind wir 365 Tage im Jahr von Containern aus im Einsatz um Leben zu retten. Diese Modernisierung der LAR Einrichtungen am Findel war notwendig geworden, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, und unseren Mitarbeitern ordentliche Arbeitsbedingungen bieten zu können. Dies ist von großer Bedeutung für unsere Organisation, denn sie stellt eine wichtige und notwendige Investition dar. Ich bin froh darüber, dass die Bagger anrollen und die Bauarbeiten nun beginnen können“, so René Closter, CEO und Präsident der Luxembourg Air Rescue.

Die Kosten für das knapp 6.000 m2 große Bauvorhaben belaufen sich auf  9.000.000 Euro, und müssen, ohne jegliche Subvention vom Staat, integral aus eigenen Mitteln finanziert werden. Die Fertigstellung ist für Dezember 2015 geplant.

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