Polit-Prominenz zeigt sich angetan von der neuen NATURATA-Filiale in Belval

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„Ein großartiges Schaufenster für regionale Bio-Produkte“

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28/06/2013 | Inauguration
  • NATURATA Ouverture Belval20130627 2

    v.l.n.r.: Jos Houtman, Änder Schanck, Roland Majerus (alle Verwaltungsrat NATURATA SA), Françoise Hetto-Gaasch (Mittelstandsministerin), Lydia Mutsch (Bürgermeisterin Esch-sur-Alzette), Jean Huss (Schöffe Esch).

Aller guten Dinge sind drei – unter diesem Motto hatte der Luxemburger Naturkostfachhändler NATURATA kürzlich zur offiziellen Eröffnung seines dritten Bio-Marché im Minette geladen. Neben den bestens etablierten Läden in Dudelange und Foetz markiert der moderne Markt in Esch-Belval den dritten Standort im Luxemburger Süden. Bürgermeisterin Lydia Mutsch freut dies umso mehr, als dadurch auch Arbeitsplätze geschaffen werden – „und das gehört zu dem, was wir hier am bittersten brauchen.“

Doch nicht nur deshalb zeigte sie sich angetan von der luftig-hellen Filiale, in der ein 15-köpfiges Team die Kunden kompetent bedient und kulinarisch verwöhnt, denn auch ein Bio-Bistro gehört zu NATURATA Belval. Die Neueröffnung passe auch deshalb so gut hierher, weil „Bio“ ja vom griechischen Wort für „Leben“ komme – und mit diesem Motto wolle man sich in der Minette-Metropole gerne identifizieren. „Produkte, die gesund sind für uns und unsere Familie, aber auch für die Umwelt“, und dabei noch mit Hilfe eines regelrechten Netzwerks auf regionale Produkte zu setzen: „diese Werte unterstützen wir in Esch.“

In diesem Zusammenhang verwies die Bürgermeisterin auf den Namen, den der Eigentümer des Geländes, Alex Poullig, dem Gebäudekomplex gegeben hat: „Terre verte“ – mitten im „Land der Roten Erde“, „und das nicht ohne Grund“, wie Frau Mutsch betont. „Der Bau fällt in die Energieklasse B, und auch deshalb war der Schöffenrat begeistert, als das Projekt erstmals präsentiert wurde.“

„Nachhaltigkeit, Innovation, Ethik und Fairness“

Schon zuvor hatte NATURATA-Chef Roland Majerus in seiner Begrüßung auf die besonders effiziente Wärmerückgewinnung verwiesen, bei der die Abwärme der Kühlgeräte und Klimaschränke in die Fußbodenheizung des Geschäfts eingespeist wird – nur eine von vielen Maßnahmen, die NATURATA im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit ergreift. Auch dieses Anliegen der Bio-Markt-Kette wird von den Stadtverantwortlichen gesehen und geschätzt, so Lydia Mutsch: „Ihr steht in Luxemburg für Nachhaltigkeit, Innovation, Ethik und Fairness.“ 

Im Rückblick auf die bald 25-jährige „success story“ im Lande könne NATURATA deshalb „ganz optimistisch in die Zukunft blicken“, genau wie die Stadt Esch, resümierte die Politikerin. Man sei stolz, dass NATURATA gerade diesen strategisch interessanten Standort gewählt habe: in unmittelbarer Nachbarschaft der Boom-Town Belval-Cité, eingebunden in die neue Wirtschaftsdynamik des Südens. Denn, um es mit den Worten des Escher Schöffen Jean „Muck“ Huss zu sagen: „hier spielt die Musik.“

Ministerwunsch: in „anständige Lebensmittel“ investieren

Musik in den Ohren der NATURATA-Vertreter war auch das Bekenntnis, das Mittelstandsministerin Françoise Hetto-Gaasch gleich zu Beginn ihrer Ansprache ablegte: sie sei seit vielen Jahren Stammkundin in der ältesten NATURATA-Filiale Rollingergrund und kenne deshalb die angebotenen Produkte sehr gut. So kam ihr Lob für Bioqualität und die gleichzeitige Unterstützung der lokalen Produktion aus berufenem Mund. „Wir brauchen hierzulande nicht zu zögern, solche Produkte vorzuzeigen“, betonte die Ministerin und meinte, das auch architektonisch und gestalterisch attraktive neue Geschäft in Belval sei „eine formidable Vitrine für diese Produkte.“

Dabei bezeichnete sie den neuen Bio-Marché nicht nur als „Zugpferd“ für den strategisch bedeutsamen Standort, dem sie beste Zukunftsperspektiven zusprach.  Auch die Vorgeschichte des neuen Vorzeigeladens würdigte sie. Den „Idealismus und Unternehmergeist“ der Pioniere rund um Änder Schanck, der die Geschichte der Luxemburger Bio-Szene vor den Eröffnungsgästen noch einmal Revue passieren ließ, nannte sie „genau das“, worauf das Mittelstandsministerium setze – einschließlich der Bereitschaft, „sich immer neuen Herausforderungen zu stellen“.

Mit Blick auf die Verbraucherinnen und Verbraucher formulierte Frau Hetto-Gaasch abschließend ein besonderes Anliegen. Sie würde sich wünschen, dass mehr Menschen bereit wären, von dem ihnen zur Verfügung stehenden Haushaltseinkommen  „eine anständige Portion für anständige Lebensmittel zu reservieren.“ Auch wenn ein Großteil des Haushaltsgeldes fürs Wohnen draufgehe, könne es „nicht sein, dass Urlaub, Freizeit und Hobby das meiste Geld verschlingen – und vom Rest kaufen wir, was wir in uns hineinschütten.“ Genauso wenig könne es angehen, „dass Spargel und Erdbeeren das ganze Jahr über gleich viel kosten.“ Das von Änder Schanck skizzierte NATURATA-Motto, auch bei der Preisfindung „fair a kooperativ mat de Bio-Baueren“ umzugehen, bekam so noch einmal ministerielle Anerkennung.

Die Produzenten wird es freuen. Je mehr Konsumenten dieses Motto unterstützen, umso gerechter kann es im Lebensmittelhandel zugehen. Das Netzwerk von NATURATA will das Seine dazu beitragen – nicht zuletzt in den mittlerweile acht Bio-Marchés im ganzen Land. In der „Vitrine Belval“ freuen sich Filialleiterin Diana Da Silva und ihr Team, Interessenten zu begrüßen und zu beraten – seien sie nun Stammkunden oder Erstkäufer. Das Bio-Bistro hat dieselben Öffnungszeiten wie der Laden. Dort werden ganztags kalte und warme Snacks serviert, das Mittagsgericht folgt der Wochenkarte des NATURATA-Bio-Restaurants in Munsbach, in dessen Küche die Speisen auch zubereitet werden.

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